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bdswiss erfahrungen

Die Modellregion Sternenland Hausruck Nord will folgende Ziele erreichen: Kommunales Energiekonzept für jede Mitgliedsgemeinde, Entwicklung einer Modellregion zur schrittweisen Energieunabhängigkeit (Weitestgehende Energieautarkie der Region bis 2020) uvw.

Beteiligte Gemeinden: Bruck-Waasen, Eschenau im Hausruckkreis, Heiligenberg, Kallham, Natternbach, Neukirchen am Walde, Neumarkt im Hausruckkreis, Peuerbach, Pötting, St. Agatha, Steegen, Waizenkirchen

Geografische Lage: Die Region „Hausruck Nord“ liegt im nördlichen Teil von Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen. Optisch präsentiert sich dieser Landschaftsabschnitt als ein Kessel. Im Norden befindet sich von Natternbach über Neukirchen am Walde bis nach St. Agatha ein Höhenrücken (Höhe: 500-700 Meter) der ein Ausläufer der Böhmischen Granitmasse ist. Die Region liegt südlich der touristisch bekannten Schlögener Schlinge.
Fläche: 232,20 km2
Einwohneranzahl: 21.719 Einwohner
Besonderheiten: In der waldreichen LEADER-Region Hausruck Nord befassen sich Pioniere in den 12 Gemeinden bereits seit längerem sehr intensiv mit der ressourcenschonenden Nutzung von Energie und verfolgen der ehrgeizige Ziel die Energieversorgung mit ausschließlich erneuerbaren Energieformen zu versorgen. Der Grundgedanke der regionalen Energieversorgung ist ein wichtiger Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und geht der effizienteren Nutzung und Einsparung des bisherigen Energiebedarfs einher. Man will damit mit neuen Technologien dem stätig wachsendem Energiebedarf durch verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen entgegen wirken.
Homepage: www.hausrucknord.at 

Ziele:

Mit dem vorliegendem Projekt will die Klima- und Ökoenergiemodellregion Sternenland Hausruck Nord folgende Ziele kontinuierlich und professionell erreichen: Kommunales Energiekonzept für jede Mitgliedsgemeinde, Entwicklung einer Modellregion zur schrittweisen Energieunabhängigkeit (Weitestgehende Energieautarkie der Region bis 2020), Erschließen vorhandener Potentiale in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbarer Energie (Energiecard), Weiterer Ausbau von vorhandenen Energie - Netzwerken und Nutzen der Synergien, Einführung des Klima- und Ökoenergieregion Hausruck Nord-Managers, „Energie von und für die Region“, Schaffung von Arbeitsplätzen, Stärkung der Wettbewerbsfä-higkeit durch regionale Wertschöpfung, Vernetzungsmaßnahmen vor allem im Bereich von Schule, Industrie und Landwirtschaft, Nachhaltige CO2-Reduktion in den relevanten Sektoren (Ver-kehr, Haushalt, öffentl. Dienst und Gewerbe), Umsetzung zukunftsfähiger Energiesysteme, Einrichtung und Ausbau der Elektromobilität.

Bereits durchgeführte Maßnahmen:

Die Erhebung der Energiepotenziale und –flüsse in den Haushalten aller 12 Mitgliedsgemeinden. Diese dienen als Basis für die Ausarbeitung von kommunalen Energiekonzepten. Des weiteren basiert der Lehrganges an der landwirtschaftlichen Fachschule in Waizenkirchen zum Facharbeiter für Biomasse und Bioenergie auf die Aktivitäten aus dem LEADER-Zusammenschluss. Durch verstärkte Öffentlichkeitsar-beit konnte in der Region bereits auf das Thema energiesparen und erneuerbare Energie aufmerksam gemacht werden. Dies führte dazu, dass in einigen Gemeinden die Errichtung weiterer Biomasseanlagen und die Erweiterung bestehender Anlagen geplant und umgesetzt werden konnte. Auch die Etablierung von sogenannten Energiebeauftragten in den Gemeinden trägt zur stärkeren Bewusstseinsbildung bei.

Geplante Maßnahmen:

Klare Positionierung der Region als Ökoenergiemodellregion, Einsparungspotenzial in allen Bereichen ausschöpfen, Mobilisierung im Bereich Biomasse, Wasser- und Windenergie, Verstärkte Nutzung der Sonnenenergie auch zur Stromgewinnung und Mobilität, 50 % Energieautarkie bis 2020, Einführung und Arbeit Ökoenergiemodellregion-Manager, Vernetzung der Energieexperten

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